Unendliche Weiten der Prärien und Steppen.
Rinderherden, die von erfahrenen Cowboys über
weite Strecken getrieben wurden um sie auf neues
Weideland oder zu ihrem neuen Besitzer zu bringen.
Tagelang waren die Menschen mit ihrer Viehherde
unterwegs. In den Abendstunden saß man am
Lagerfeuer zusammen, redete über viele Dinge und
ernährte sich aus Blechschüsseln, in denen das zum
Teil spärliche Essen über dem Feuer gekocht wurde.

Frauen waren auf solchen Viehtrieben Mangelware und so
vertrieb man sich die Zeit mit Musik, die auf Gitarre oder
Mundharmonika gespielt wurde. Die eine oder andere
Bewegung kam dazu, mal stampfte man einfach nur mit
dem Stiefel auf oder ging in wahllosen Schritten um
das Lagerfeuer herum.

Damit war der Linedance geboren.

Natürlich konnte zu der damaligen Zeit noch niemand
wissen, wie sehr diese Art zu tanzen in Mode kommen
sollte. Nach und nach entwickelte sich der Linedance
immer weiter, die einzelnen Tänze bekamen Namen
und wurden in späterer Zeit durch Siedler nach
Europa gebracht.
Heute erfreut sich der Linedance in
unseren Breitengraden größter Beliebtheit und 
unzählige Linedancer taten sich zusammen
um gemeinsam zu tanzen.

 

 

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