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Schöne Weihnachtszeit


Weihnachten für Katz und Hund

 



Die Weihnachtsbäume


Nun kommen die Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
weiter beim Laternenschein?

Konnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns alles erst erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

Da stehn sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht recht trauen,
es muß doch was im Werke sein.

Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn,

dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.

Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;

als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müßte so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.

Gustav Falke 1853 - 1916


Wir feiern Weihnachten Geburtstag,

Christkinds Geburtstag.

Auf dem Weihnachtsmarkt werden die letzten Geschenke gekauft,

die dann mit steif gefrorenen Fingern nach Hause gebracht werden.

Liebevoll verpackt werden sie,

und bis Heiligabend gut versteckt, damit die Überraschung bleibt.

Bald ist es so weit.


Bei allen Menschen ist es nicht so üppig mit den Geschenken.

Und die folgende etwas andere  Weihnachtsgeschichte

macht uns nachdenklich.





Die Puppe

Am Morgen des 24. Dezembers hetzte ich durch die Geschäfte um noch die letzten Geschenke zu besorgen. Als ich das Gewühl von Menschen sah, dachte ich, das wird wohl ewig dauern, bis ich hier alles besorgt habe und ich muss noch in andere Geschäfte… Weihnachten wird jedes Jahr stressvoller. Ich wünschte, ich könnte einfach einschlafen und erst nach Weihnachten wieder aufwachen.

Trotz allem drängte ich mich zur Spielzeugabteilung durch. Dort habe ich mich dann über die enormen Preise der Spielsachen gewundert. Auf der Suche nach einem geeigneten Spielzeug bemerkte ich einen etwa fünf Jahre alten Jungen, der eine Puppe gedankenverloren anschaute. Der Junge machte einen sehr traurigen Eindruck. Ich fragte mich, für wen er wohl die Puppe ausgesucht hatte.

In diesem Moment drehte sich der kleine Junge zu einer älteren Dame um und fragte sie: "Oma, bist du sicher, dass ich nicht genug Geld habe?" Die ältere Dame antwortete: "Mein Lieber, du weißt ganz genau, dass du nicht genug Geld hast, um die Puppe zu kaufen." Danach bat sie ihn in der Spielzeugabteilung zu warten, bis sie ihre Einkäufe erledigt hat.Der Junge hatte noch immer die Puppe gegen seine Brust gepresst.

Ich ging zu ihm und fragte ihn, für wen er denn die hübsche Puppe ausgesucht hätte. "Es ist die Puppe, die sich meine Schwester zu Weihnachten gewünscht hat. Sie war überzeugt, dass der Weihnachtsmann ihr diese Puppe bringen würde."

Ich versicherte ihm, dass der Weihnachtsmann bestimmt weiß, was sich seine Schwester zu Weihnachten wünscht. Und dass er sich darüber keine Sorgen machen sollte. Doch der Junge antwortete traurig: "Der Weihnachtsmann kann ihr die Puppe nicht dorthin bringen, wo sie sich befindet. Ich muss die Puppe meiner Mutter geben und sie kann sie mitnehmen, wenn sie geht.

Seine Augen waren mit Tränen gefüllt, als er das sagte."Meine Schwester ist im Himmel. Mein Vater sagt, dass meine Mutter auch bald in den Himmel geht. Deswegen dachte ich mir, dass sie die Puppe für meine Schwester mitnehmen kann."

Als ich dem Jungen zuhörte, habe ich meinen Weihnachtsstress ganz vergessen. Der Junge fuhr fort: "Ich sagte meinem Vater, er soll meiner Mutter ausrichten, dass sie noch warten soll um in den Himmel zu gehen, bis ich aus dem Laden zurück bin."Dann zeigte mir der Junge ein Foto von sich, auf dem er ein unbekümmertes, fröhliches Gesicht hat. "Ich möchte, dass meine Mutter dieses Bild mitnimmt, damit sie mich nicht vergisst. Ich liebe meine Mutter sehr und ich möchte, dass sie bei uns bleibt. Doch mein Vater sagt, dass sie zu meiner kleinen Schwester gehen muss."

Wieder schaute er gedankenverloren die Puppe an. Ich suchte meinen Geldbeutel, sagte ihm, er soll doch das Geld nochmals nachzählen. Es könnte sein, dass er nun genug hat um die Puppe zu kaufen."Gut, ich hoffe, dass es nun reicht…" Ich half ihm mit dem Zählen und steckte ihm etwas Geld zu, ohne dass er es gemerkt hat.

Er sagte: "Danke Gott, dass du mir genug Geld gegeben hast!"

Danach schaute er mich an und meinte, "Ich habe gestern gebetet, dass ich genug Geld für eine Puppe für meine Schwester habe. Und ich hoffe auch, dass es für eine weiße Rose für meine Mutter reicht. Meine Mutter liebt weiße Rosen."


Einige Minuten später kam die ältere Dame zurück und ich verabschiedete mich von dem Jungen. Ich erledigte alle meine Einkäufe mit einer ganz anderen Einstellung, als ich sie noch an diesem Morgen hatte. Ich konnte den kleinen Jungen nicht vergessen. Dann erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel, den ich vor zwei Tagen gelesen hatte.

Es handelte sich um einen betrunken Autofahrer, der ein Auto angefahren hat, in dem eine junge Frau und ein kleines Mädchen saßen. Das kleine Mädchen ist noch am Unfallort gestorben und die Mutter wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Die Frau liegt seither im Koma.

War das die Familie des kleinen Jungen? Zwei Tage nachdem ich den Jungen im Geschäft getroffen hatte, las ich in der Zeitung, dass die Autolenkerin, die vor vier Tagen einen Unfall hatte, ihren Verletzungen erlag. Ich konnte es nicht lassen und kaufte einen Strauß weißer Rosen, ging zur Kirche wo die Frau aufgebahrt war. Dort lag sie und in ihrer Hand hielt sie eine weiße Rose. Eine Puppe und ein Foto des kleinen Jungens aus dem Kaufhaus lagen auf ihrem Herzen.

Als ich nach Hause lief, dachte ich darüber nach, wie groß die Liebe des kleinen Kindes für seine Schwester und seine Mutter ist. In einer Sekunde, kann sich das Leben so gewaltig ändern, dass nichts mehr ist wie es einmal war.

Autor unbekannt

Die weiße Weihnacht ist für viele Menschen ein "Muß"

Weihnachtszeit - Winterzeit ist untrennbar.

Ein Schneemann wird gebaut, Schlitten fahren ist angesagt,

Herumtoben im Schnee erinnert an die Kinderzeit.



Und wenn man so richtig durchgefroren ist,

wärmt das Kaminfeuer wieder auf.

Es gibt Glühwein und Lebkuchen,

die Wohnung duftet nach Weihnachten.


Auch der Kamin hast ein Weihnachtsgeschenk bekommen.

   

Jetzt gibt es Grog Glühwein, Irish Coffee, wunderbar.

Die Nachbarn haben einen lieben Gruß geschickt

Und wir haben Lebkuchen gebachen. Probier mal.




Zutaten:

* 200 g Akazienhonig
* 50 g Fruchtzucker
* 75 ml Rapsöl
* Je 50 g getrocknete ungeschwefelte Aprikosen und Birnen
* 150 g Dinkel-Vollkornmehl
* 150 g Dinkelmehl (Type 630)
* 100 g gehackte Mandeln
* 2 TL Lebkuchengewürz
* 1 Ei
* Abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
* 2 TL Pottasche (Reformhaus)
* 2 EL Orangensaft
* 15 abgezogene Mandeln
* Mehl zum Arbeiten
* Backpapier für das Blech

Nachdem Sie alle für die Nürnberger Lebkuchen notwenigen Zutaten zusammen haben, können Sie mit dem Backen beginnen.
Erwärmen Sie zuerst Honig und Zucker und rühren Sie dann das Öl unter. Lassen Sie die Masse daraufhin abkühlen.
Trockenfrüchte sehr klein würfeln. Mit beiden Mehlsorten, gehackten Mandeln und Lebkuchengewürz vermischen. Ei in Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb und Zitronenschale unter die Honigmasse rühren. Pottasche mit Orangensaft verrühren. Alles verkneten.
Ofen auf 180° vorheizen. Blech mit Backpapier belegen. Teig auf bemehlter Fläche etwa 1 cm dick ausrollen. Runde Lebkuchen (etwa 7 cm Ø) ausstechen und auf das Blech legen. Mandeln halbieren. Eiweiß verquirlen. Lebkuchen damit bestreichen und mit je 3 Mandelhälften belegen. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 20 Min. backen.
Im Anschluss können Sie Ihre Nürnberger Lebkuchen frisch genießen


Der Weihnachtsbraten - Puter




Zutaten für 4 Portionen:


1 Pute frisch, 3 kg
100 g Weißbrot
125 ml Milch
200 g Geflügelleber gehackt oder Hackfleisch
5 Schalotte(n) angedünstet
200 g Schinken gekocht, gewürfelt
300 g Kastanien gewürfelt (Tetrapack)
2 EL Petersilie gehackt
Thymian
2 Ei(er)
Salz und Pfeffer
1 Pck. Bacon
Butter
1 Bund Suppengrün
Salbei

Zubereitung:

Puter waschen, abtrocknen und innen und außen s e h r kräftig salzen und pfeffern.
Mit Füllung aus Brot, Milch, Leber, Schalotten, Schinken, Kastanien, Petersilie, Thymian, Salbei,
Ei und Gewürzen füllen (Füllung gut abschmecken, nach Geschmack alles kleingehackt verwenden
oder auch pürieren.). Öffnung zunähen oder mit Rouladennadeln zustecken und wie einen Stiefel
zuschnüren (ist die einfachere Methode und lässt sich gut wieder entfernen!) Den Puter mit Butter
einmassieren, mit Salbeiblättern (schön viele) belegen und diese mit Bacon abdecken.
Lose mit Kordel umwickeln, damit der Bacon besser hält.

Ofen auf 225° vorheizen. Puter im Bräter oder Saftpfanne in den heißen Ofen schieben
und 30 Min. braten. Dann 1 Tasse Wasser zugeben und das kleingeschnittene Suppengrün.
Temperatur auf 180° runterschalten. Während der Garzeit (insgesamt 2,5-3 Stunden)
öfter einmal mit Bratsud begießen und nach 1,5 Stunden noch eine knappe Tasse Wasser zugießen.
Schmeckt toll!




Ein Gedicht zum Nachdenken




Weihnachten

Draußen schneit's, es ist so weit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
den Weichnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Echte Kerzen an dem Baum???"

Die Zeit jedoch bleibt niemals steh'n
und fünfzig weit're Jahr' vergeh'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat heute selbst 'nen Enkelsohn.

Und wieder schneit's zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachstbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Im Wohnzimmer 'nen echten Baum???"

Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh'n
und nochmal fünfzig Jahr' vergeh'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat wiederum 'nen Enkelsohn.

Und schneit's auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt's nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.
Auch vieles and're gibt's nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"














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