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Adventszeit - Zeit der Weihnachtsmärkte und der Lichter Ich möchte allen Besuchern meiner HPeine bezaubernde Adventszeit wünschen.Eure Renate. Arnsberger Weihnachtsmarkt, klein aber fein.

Adventszeit Ein Gedicht von Anita Menger
Es ist Advent auf uns´rer Welt - der Lichter Glanz die Stadt erhellt - wir schmücken bunt das Tannengrün und rote Weihnachtssterne blüh´n.
Wir backen und sind frohgestimmt - es riecht nach Anis, Nelken, Zimt - nach Früchtebrot und Marzipan - das Selbstgeback´ne kommt gut an.
Denn Naschkätzchen sind niemals weit - und zum Probieren gern bereit. Die Kleinen fragen aufgeregt - was ´s Christkind untern Baum wohl legt?
Die Spannung steigt - wann ist´s soweit? Nicht schnell genug vergeht die Zeit. Jedoch viel schneller als man denkt - die vierte Kerze plötzlich brennt.
Schon bald darauf die Glocke klingt - „Vom Himmel hoch" man fröhlich singt und Jesu Christ ist uns ganz nah - der Heilig Abend ist nun da.

Auf gehts zum Glühwein trinken, ein heller wird angeboten.
Am Hahnentor in Köln ist Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmann Weihnachtsgedicht
Gestern Abend um halb Sieben,
Mutter war gerade beim Kaufmann drüben.
Da poltert etwas die Treppe hinauf,
klopft an die Tür und reißt sie auf.
Knecht Rubrecht war´s.
Er kam herein und denkt Euch
ich war ganz allein.
Da sprang ich schnell vom Stuhl hernieder
und sang ihm das Lied von der heiligen Nacht.
Da hat er aber Augen gemacht.
Grüße Mutter und Vater recht schön
und ich sagte fröhlich
Auf Wiedersehen.
Autor unbekannnt
Der eingesparte Weihnachstmann
Ein Gedicht von Horst Winkler
Der Weihnachtsmann ist übel dran Er muss jetzt alles tragen Hat keinen Schlitten, kein Gespann Hat nicht mal einen Wagen
Sein Antrag wurde abgelehnt Die Gelder sind gestrichen Das ist nun mal der große Trend Man kennt das ja inzwischen
Mit Auto oder Bahn zu fahr´n Ist Luxus heutzutage Man will an allen Stellen spar´n Und streicht trotz mancher Klage
Der Weihnachtsmann fragt: Liebe Leut Ja, wollt ihr mich verkohlen? Soll´n sich die Kinder weit und breit Die Sachen selber holen?
Da tönt´s: Wir sparen ganz gerecht Bis alle Schuld beglichen Und wenn du aufmuckst, alter Knecht Dann wirst du auch gestrichen"Vom Christkind"
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen!
Anna Ritter
(1865-1921)

Und jetzt ein prozentual gutes Rezept,(gediebt von Rosis Seite.) Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke


Der Wichern-Adventskranz
Der Adventskranz wurde von Johann Hinrich Wichern (1808–1881) eingeführt. Der Erzählung nach nahm der Hamburger evangelisch-lutherische Theologe und Erzieher sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere kleine Kerze angezündet, an den Adventssonntagen
eine große Kerze mehr, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten
abzählen konnten. Aus dieser Idee hat sich der Adventskranz mit vier
Kerzen entwickelt.
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