

Die Sage vom Hoagamännle vom Pfullinger Urfall
Der Ufall draußen im Entensee teilt die Echaz in zwei Kanäle.
Vor der Flussbettregulierung war das Flüsschen an dieser Stelle ziemlich
reißend und strudelnd. Der wild-romantische Winkel war früher ein sehr
beliebter Badeplatz für Kinder, aber nicht ungefährlich. Vor allem
die oft auftretenden Strudel waren unberechenbar. Deshalb
schärften die Eltern ihren Kindern immer wieder ein, nicht zu
nahe an den Wirbel zu kommen, sonst würden sie augenblicklich
vom gefürchteten Hakenmännle mit dessen langer Stange in den Strudel
gezogen. Ein Pfullinger Bauer soll mitsamt seinen Ochsen und den
beladenen Heuwagen darin spurlos verschwunden sein.
Die Narrenzunft "Hoagamännle Pfullingen" hat diese Sagengestalt
ihrem Hoagamännle zu Grunde gelegt.
Das Häs und die Maske
Die Larve mit den Gesichtszügen des Hakenmannes, den blauen
Haaren, die den Wirbel symbolisieren, das Häs mit der
Pflanzen-Tierwelt aus der Echaz und natürlich die Hakenstange!
