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Zum Thema Malaria - Prophylaxe
Informationen zur Anopheles Mücke, die verantwortlich ist für die Übertragung von Malaria

Informationen zu Malaria-Typen und Verlauf der Krankheit

Wichtig vor jeder Reise in die Tropen ist die Information über notwendige Schutzimpfungen und Prophylaxen. Auskünfte gibt es im Internet, zuständiges Auswärtiges Amt, bei Tropenärzten bzw. Tropeninstitut.
Für Ghana ist eine Gelbfieberimpfung (Nachweis zur Visa-Erteilung) zwingend notwendig.
Empfohlen wird auch eine Malaria-Prophylaxe.
Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Auf dem Markt sind u.a. Lariam, Resochin, Malarone, Paludrine - die allesamt nicht billig sind und zudem erhebliche Nebenwirkungen verursachen können. Auf Resochin (für Brasilien) habe ich vor vielen Jahren massive Sehstörungen bekommen.
Ich las von Ghana-Reisenden, dass es vorkam, trotz der Prophylaxe an Malaria erkrankt zu sein.
Die Resistenz der Anopheles-Mücke gegen verschiedene Wirkstoffe ist wachsend, somit werden immer mehr Malaria-Medikamente wirkungslos. Aber die Forschung ist auf dem Weg, die verantwortlichen Gene für die Resistenz zu isolieren, hier die neuesten Forschungsergebnisse (Spiegel-Wissenschaft).
In Ghana selbst wird man feststellen, dass es diese o.g. Medikamente in den Apotheken deutlich billiger zu kaufen gibt.
Meine Meinung dazu:
Ich werde in Ghana in der Apotheke die Tabletten ALAXIN kaufen (evtl. auch Cotexin).
Bei ersten! Anzeichen, wie Schüttelfrost, Müdigkeit und Fieber sind diese hoch-
und schnell wirksam, 8 Tbl. ca. 3 EUR. Ein Dihydroartesiminin. Basis: Artemisia annua (Wilder Beifuß). Es wirkt umgehend, ohne Nebenwirkungen und bei allen bekannten Formen von Malaria. Die Tabletten werden meist in Indien hergestellt, nun auch u.a. Nigeria.
Dieses Medikament ist in Deutschland nicht gelistet und zugelassen. Aus gutem Grund. Die Erforschung des Wirkstoffes (unter 40.000 weiteren) begann schon im Jahre 1964 - 1975.
Das Deutsche Fernsehen berichtete mal darüber: Der Schweizer Werner Spitteler fand vor Jahren in Tansania heraus, dass der Extrakt der Pflanze Artemisia annua (Wilder Beifuß) preisgünstig und schnell wirksam Malaria bekämpft. Somit wäre es auch ärmeren Bevölkerungsschichten zugänglich. Was für ein Schlag für die Pharmaindustrie!
Die Zeitschrift GEO brachte schon 2006 in der Ausgabe 6 einen Artikel darüber. Eine interessante und genauere Beschreibung des Themas findet man in dem Buch "Afrika, Afrika - ghanaische Impressionen" von Gregor Hohenthal. Ein lesenswertes Buch ;-)
Sogar der Tee aus den Blättern der Pflanze wurde in Missionskrankenhäusern in Afrika sogar schon erfolgreich zur Malaria-Bekämpfung angewendet.
Infos u.a. aus Buch "Afrika, Afrika - Ghanaische Impressionen" v. Gregor Hohenthal GEO 2006 - Ausgabe 6
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