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Schon sehr bald gibt es den Windows 7 Download als Betaversion für alle, berichtet heute golem.de. Laut golem.de Interview wird Microsoft bereits Anfang 2009 mit Windows 7 den Nachfolger von Windows Vista allgemein zugänglich machen. Die Unterschiede zwischen Windows 7 und Windows Vista sollen nicht mehr so groß werden wie die zwischen Windows XP und Windows Vista. So sollen die meisten Vista-Programme auch unter Windows 7 lauffähig sein.
Weitere Verbesserungen beziehen sich auf einen sparsameren Energieverbrauch vor allem bei Notebooks und mehr Sicherheit. Dazu soll eine vierstufige Benutzerkontenführung dienen, in der der Benutzer vorab festlegen kann, bei welchen Aktionen der Rechner seine Erlaubnis einholen muss. Selbst in Stufe 1, bei der es keine Rückfragen gibt, soll aber eine höhere Sicherheit erreicht werden, als dies bei bloßem Abschalten der Benutzerkontenführung der Fall wäre. Besonders freuen wird die meisten Anwender, dass Microsoft für Windows 7 einen deutlich schnelleren Boot-Vorgang verspricht. Dies soll erreicht werden, indem Dienste und Treiber nicht mehr wie bisher nacheinander sondern parallel geladen werden.
Die Windows 7 Beta wird gleich in einer voll funktionsfähigen Version für alle zum Ausprobieren als Download angeboten. Die fertige Version hat Microsoft im Gespräch mit golem.de auf Anfang 2010 datiert. Reichlich Zeit zum Ausprobieren also. Ein Upgrade direkt von Windows XP auf Windows 7 unter Auslassung der Zwischenversion soll aber nicht möglich sein, ein Upgrade soll es nur für Windows Vista Besitzer geben.
Wie das Fachmagazin CHIP berichtet, ist auf dem Onlineportal rlslog.net (Releaselog) die erste Version des Windows Vista Nachfolgers Windows 7 als Download aufgetaucht. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei jedoch um eine sehr frühe Fassung des Betriebssystems, die Build 6519 genannt wird. Nach Angaben von CHIP hat sich am Interface auf den ersten Blick nicht viel getan. Installationsprozess und Benutzeroberfläche sehen von Kleinigkeiten abgesehen demnach aus wie bei Vista.
Wie Releaslog berichtet, soll Windows 7 intuitiver zu bedienen sein und es dem Nutzer noch leichter machen Informationen zu finden und zu nutzen. Die lokale Suche und die Internetsuche wurden aus diesem Grund zusammengelegt. Außerdem wurde in das Betriebssystem nun der kreisrunde “Windows Meeting Space” im Startmenü implementiert, der darüber hinaus nun die Möglichkeit bieten soll, Einträge im Startmenü fest zu verankern.
Laut rlslog.net handelt es sich bei dem Release um jene Windows 7 Version, die bereits im Januar Microsoft vorgestellt wurde. CHIP teilt mit, dass eine weitere Vorabversion mit der Build-Nummer 6574 erschienen sein soll. Diese noch nicht öffentlich zugängliche Version soll u.a. das „Windows Health Center“ beinhalten, wo der Anwender den Stand von Updates, den der Firewall und des Virenscanners abfragen kann.
Windows 7: Neue Details zum Vista-Nachfolger
Der Vista-Nachfolger Windows 7 könnte bereits im kommenden Jahr und nicht wie bisher angenommen 2010 erscheinen. Anlass zu diesen Spekulationen gibt ein neuer Microsoft-Zeitplan. Diesen sollen die Redmonder nach Informationen der Webseite tgdaily.com zusammen mit einer ersten Windows 7 Version (Milestone 1) jetzt an ausgewählte Partner versendet haben.
Der Zeitplan soll außerdem einen zweiten Milestone für April/Mai 2008 und einen weiteren Milestone 3 im dritten Quartal vorsehen. Termine für eine erste Beta-Version oder gar einen Release Candidate seien zwar noch offen. Die modifizierte Roadmap legt aber Daten im Jahr 2009 nahe.
Erste Features durchgesickert Das Grafiksystem des ausgelieferten Windows 7 Milestone 1 (M1) soll angeblich einen parallelen Betrieb von Grafikkarten unterschiedlicher Hersteller unterstützen. Außerdem bietet der M1 bereits einen Einblick in das neue Media Center, wobei die Soundausgabe bislang nur über den PC-Lautsprecher erfolgen soll.
Bereits Ende 2007 hatte der Microsoft-Techniker Hilton Locke in seinem Blog verraten: Wer von den Touch-Funktionen des iPhones beeindruckt war, den wird Windows 7 umhauen. Über die verbesserten Virtualisierungs-Funktionen und den Mini-Kernel Min-Win, der mit 33 MByte Arbeitsspeicher auskommen soll, berichtete Microsoft Entwickler Eric Traut in einer Präsentation an der Universität Illinois (Video). (mar)
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