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Nicht nur jede Fundgegend Australiens hat ihre besonderen Opale, auch jeder Claim hat für ihn charakteristische Opale und kein Opal gleicht einem anderen, jeder ist ein Unikat. Von anderen Edelsteinen unterscheidet den Opal seine Eigenschaft, ein leuchtendes Farbfeuer aus mehreren Farben zu entfachen, wie ein lebendiges Bild, welches sich verändert, wenn der Opal gedreht oder bewegt wird. Das Farbspiel hat der Opal bereits als Rohstein, durch schleifen und polieren des Rohsteines wird nur seine Form verändert und eine gleichmäßige Oberfläche geschaffen, Leuchtkraft und Brillianz der Farben sind naturgegeben und werden nicht erst durch den Schliff erzielt. Ein Opal kann alle Farben des Regenbogens haben.
Man unterscheidet australische Opale in Schwarzopale, Boulderopale und Weiße Opale.
Schwarzopale mehr Info: klick Boulderopale mehr Info: klick Weiße Opale mehr Info: klick
Viele Fotos der unterschiedlichen Opalarten finden Sie hier: Opalgalerie
Neben Natur-Opalen, sogenannten Solids, gibt es zwei weitere Kategorien. Diese sind keine echten Opale, sondern künstlich geschaffene zusammengesetzte "Opale" unter Verwendung von einer mehr oder weniger dünnen Opalschicht. Es gibt Doubletten, die aus einer Opalschicht (meist aus hellem Kristallopal) auf einer schwarzen Schicht mit schwarzem Klebstoff, normalerweise Kunstharz, hergestellt werden. Der schwarze Hintergrund verstärkt die Farben und das Farbspiel der Opalschicht. Die andere Art ist die Triplette. Diese wird durch Hinzufügen einer klaren Quarz-, Glas- oder Kunststoffkappe auf einer Doublette hergestellt. Die Opalschicht ist dünner als bei einer Doublette und normalerweise geringwertiger. Doubletten und Tripletten haben oft ein schönes Farbspiel, aber einen viel geringeren Wert als vergleichbar aussehende echte Opale. Woher kommen die unterschiedlichen Farben der Opale?
Die chemische Formel für den Opal ist SiO2n + H2O + C, Ca, Fe, Mg, ein Silicahydrat mit variierendem Wassergehalt. Die Härte des Opals liegt im allgemeinen zwischen 5,7 und 6,5 auf der Moh´s Härteskala.
Der Opal unterscheidet sich von anderen Edelsteinen durch seine Eigenschaft, funkelnde prismatische Farben zu entfachen, die sich ändern und auffunkeln, wenn der Stein in der Hand gedreht wird. Es gibt niemals zwei Opale, die sich gleichen. Bis zur Entwicklung des Elektronenmikroskops war es der Wissenschaft nicht möglich, die Ursache für das Auffunkeln der Spektralfarben innerhalb des Opals festzustellen. 1964 entdeckte die CSIRO (Australia´s National Research Laboratories), daß Opal aus kleinen Silika-Partikeln in dicht verschlossenen kugelförmigen Anordnungen besteht. Bei einem Opal mit Farbspiel/Farbe sind die größeren Kügelchen in einem bemerkenswert regelmäßigen Muster zusammengeballt, was sich durch eine regelmäßige dreidimensionale Anordnung der unaufgefüllten Zwischenräume bzw. Hohlräume zwischen den Kügelchen ergibt. Die größeren Kügelchen geben das rote Feuer, die kleineren das blau. Sind die Kügelchen im Opal sozusagen ungeordnet, ist der Opal weiß, grau oder schwarz ohne Farbspiel.
Wertbestimmung Es gibt nur wenige Gutachter für Opale auf dieser Welt und die meisten von ihnen sind in Australien. Anders als bei den Diamanten und anderen wertvollen Steinen müssen viele Faktoren bei der Bewertung von Opalen berücksichtigt werden:
Die INTENSITÄT und KLARHEIT der Farben ist von größter Wichtigkeit. Der Preis hängt von der Brillianz/dem Feuer und der Farbintensität eines Opals ab. Die besondere ANORDNUNG der Farben verbunden mit der Brillianz kann den Wert um das zig-fache steigern. Gute Muster (z.B. Harlekin, Chinesische Schrift, Blockmuster etc.) sind selten und erzeilen Sammlerpreise. FARBEN - die Anzahl der verschiedenen Farben und die vorkommenden Farben beeinflussen den Preis, obwohl diese Regel mit großer Vorsicht behandelt werden sollte. Ein Opal mit allen Farben des Spektrums ist nicht immer wertvoller als einer, der nur rot/blau oder grün/blau ist, weil die hauptsächliche Bestimmung des Wertes von der Brillianz und der Farbanordnung abhängt. Die häufigste Farbe beim Opal ist blau, dann folgt in absteigender Reihenfolge grün, orange und rot. FORM - ein Stein mit einer gewölbtem Oberfläche ist wertvoller als ein ähnlicher Stein mit einer flachen Oberfläche. Ein Opal der zu dünn ist, könnte bei Stoß brechen. Abgesehen von dem oben genannten ist die Form nicht besonders wichtig. LEUCHTKRAFT- gute Opale müssen auch noch im Schatten bzw. bei sehr geringem Licht ihr Farbspiel zeigen. Geringere Qualitäten leuchten hauptsächlich bei Lichteinwirkung. Opale sollte man bei der Bewertung mit der Lichtquelle im Rücken betrachten.
FEHLER beeinflussen den Wert. Anders jedoch als bei den Diamanten oder Edelsteinen, bei denen man sich nur auf die Reflektion oder Refraktion des Lichtes bezieht, sind kleine Fehler in den Opalen akzeptabel, haben aber Auswirkungen auf den Preis. Wenn der Opal irgendwelche Risse zeigt, dann ist sein Wert erheblich vermindert. Risse können von Fehlern wie Potchlinien (Potch= Opal ohne Farbspiel) unterschieden werden, weil sie das Licht reflektieren - ähnlich wie ein Riß im Glas.
Wesen der Opale - Spirituelles
Jeder Stein hat eine Schwingung wie wir selbst auch, was uns momentan fehlt, kann ein Stein ergänzen helfen, insofern kann er uns ein sinnvoller Weggefährte sein. Um zu helfen muß ein Stein weder zwingend eine besondere Form haben noch unbedingt eine bestimmte Behandlung durchlaufen haben - wichtig ist, daß er in unserer speziellen Situation paßt, daher ist die eigene Intuition ein wertvoller Ratgeber. Die Suche stur nach Lehrbuch wäre zu theoretisch und unspezifisch, da sie unsere Lebenssituation nicht erfaßt. Häufig finden wir genau im passenden Moment den richtigen Stein weil er uns beinahe magisch anzieht und erfahren erst später weshalb genau dieser paßt. Bevor wir seine Dienste beanspruchen, sollten wir ihn allerdings fragen! Ein Heilstein ist insofern jeder Stein im passenden Moment. Unsere steinernen Weggefährten ersetzten im Fall nötiger professioneller Hilfe jedoch keinen Arzt oder Therapeuten!
Schwarzopal
Zum ungerechtfertigten Ruf des Opals als Unglücksstein:
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