Hallo,
ich habe lange nichts von mir hören lassen.
Seit der TN-Op.nach Janetta
im Benjamin Franklin-KH in
Berlin
ging es mit dem Absetzen der Tabletten immer wieder rauf und
runter. Am schlimmsten waren für mich das Wetter (die Tiefdruckgebiete)
im Frühjahr mit dem ewigen schlechten Wetter. Ich bin fast durchgedreht.
Frisch operiert und gesundheitlich total am Ende. Vor der Op. hatte ich
2 qualvolle Wochen hinter mir (Gewichtsverlust in den 2 Wo. 8kg.)
Es klingt reichlich seltsam, aber ich glaube, dass sich der Kreislauf
der Gesundheit im Laufe meines Lebens wieder schließt indem ich wieder
heftige Beschwerden mit dem li. Ohr habe ( wie damals als Kind) und
diese sicherlich nicht wieder los werde.
Die TN-Op.nach Janetta war nicht erfolgreich und ich habe immer noch
Beschwerden. Bei der Op.-Nachsorge im Krankenhaus bekam ich als Antwort:
"Was Sie haben noch Beschwerden ? Das ist aber untypisch !"
Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich von solchen Sprüchen echt genervt
bin.
Es macht sich kein Arzt die Mühe mich ernst zu nehmen. Weder der
HNO-Arzt noch der Neurologe.
Ich habe den HNO-Arzt aufgesucht weil die Stiche nur im Ohr stattfinden (
beim Schlucken u Sprechen) und noch N I E im Gesichtsbereich waren. Bei
jedem Wetterwechsel habe ich große Probleme mit dem Ohr. Es sticht
tagelang trotz der Lyrica. Wenn ich jetzt im Sommer mit Schal (und
Wattebausch im Ohr wegen der Zugluft )rumlaufen muß,was soll es erst im
Winter werden.?? Es ist einfach kein Fortschritt zu sehen und zu fühlen.
Derzeit muß ich noch 3x tägl.eine Paracetamol dazu einnehmen, da die
Physiotherarpie-Dame mir derart fest auf die total verspannte Schulter
gegriffen hat. Der Schmerz hat sich am nächsten Tag richtig
auf geschaukelt, sodass ich in die Notaufnahme fahren mußte. Dort hatte
ich einen Arzt vor mir der nicht wußte was er mit mir anstellen sollte.
Ein Neurologe war er nicht. Er drückte mir die Paracetamol in die Hand
und das war die ganze Behandlung.
Mein Neurologe ist leider noch bis Ende August im Urlaub und ich hänge
jetzt echt in der Luft, weil ich nicht weiß wie ich wieder gesund werden
soll. Ich will ja wieder arbeiten gehen, aber mit dem derzeitigen
Zustand ist das nicht möglich.
Wo gibt es in Deutschland einen Neurologen der fach übergreifend mit dem
HNO-Arzt zusammen arbeitet und mir wirklich helfen kann. Ich bin 53 und
musste oft die Gleichgültigkeit der Ärzte mir gegenüber feststellen. Bei
einer 25jährigen Patientin hätten sich die Herren die Hacken ab gerannt.!!
Sorry ich bin stocksauer!
Kann mir jemand helfen? Bin für jeden ernstgemeinetn Rat dankbar.
Carola aus Berlin, 31.07.2010.
Ich wohne in Berlin und wurde im Benjamin-Franklin-Campus operiert.(
gehört zur Charite) Ich hatte und habe bei jedem Arztbesuch ob Neurologe
oder in der neurochirurg.Ambulanz im B.F.C. das Gefühl als ob ich
aufgrund meines Alters ein Mensch zweiter Klasse bin.
Bitte entschuldigen Sie meine offenen Worte, aber ich fühle mich nicht
ernst genommen! Heute hatte ich zwei heftige Stiche ins Ohr beim
frühstücken und auch zwischendurch beim Schlucken. Wenn das so weiter
geht bin ich in absehbarer Zeit wieder im Krankenhaus. Ich lese immer
wieder wie schmerzfrei andere Patienten nach der Op. sind und bleiben,
da stellt sich mir die Frage ob ich im richtigen Krankenhaus war?
C.Walter, 05.06.2010
Ich leide seit Sommer 2008 an der TN. Bin aus dem Urlaub gekommen und am
nächsten Tag aus heiterem Himmel ging der Horror los. Ich ging zum HNO
Arzt, der meinte es ist alles o.k. mit dem li.Ohr. Er schickte mich zum
Neurologen. Der erste Neurologe war eine Frau Doktor, welche mich mit
Carbamazepin in der falschen zu hohen Dosis behandeln wollte. Ich
landete als Notfall in der Notaufnahme. Dort hat man mich stationär auf
Lyrica 75-0-75mg eingestellt. Einige Tage später bekam ich auch noch den
Tinnitus im li.Ohr. Diese Dosis hielt bis zum nächsten Winter wo der
Schmerz innerhalb von wenigen Minuten seine Intensität so steigerte,
dass ich in die Schmerzklinik kam, wo ich wieder neu eingestellt wurde.
Diesmal wurde die Dosis der Lyrica auf 150-0-150mg erhöht.Die Erhöhung
hielt bis zum Sommer 2009, dann musste die Dosis wieder angepaßt werden.
Zu der Lyrica mit 150 mg kam noch Timonil. Diese Dosis hielt bis zum
15.1.2010 ! Danach half nichts mehr. Ich ließ mich wieder in die
Schmerzklinik einweisen, dort probierte man alle möglichen Tabletten an
mir aus. Es half nichts. Dann kam das Wochenende dazwischen u. ich lag
immer noch in der Klinik. Ich bin fast wahnsinnig vor Schmerzen im
Zimmer rum gerannt u. es war kein Arzt zu sehen!! Die Schwestern gaben
mir ein flüssiges Schmerzmittel, aber das hielt nur sehr kurz, dann
kamen die höllischen Schmerzen wieder. Diese zwei Tage waren der
absolute Horror für mich. Irgendwann rang sich die Stationsärztin durch
und gab mir eine Spritze mit einem Opiat. Ich hatte einige Stunden meine
Ruhe und es tat endlich mal nichts weh.
Ich habe diese Zeit genutzt und habe auf die sofortige Überweisung mit
dem Krankentransport zur Charite bestanden.
Nur widerwillig tat man es.
In der Charite hat sofort ein MRT gemacht und festgestellt, dass auf
der li.Seite ein Gefäß auf den Nerv drückt.
Am nächsten Morgen war ich
die erste die auf dem Op-Tisch lag. Es wurde ein kleines
Teflonschwämmchen eingesetzt. ( Op- nach Janetta) Leider bekam ich auf
dem Op-Tisch noch eine Schmerzattacke, sodass die Narkoseärztin sich mit
Einleitung der Narkose beeilt hat, damit ich nicht so leiden muss.
Nach der Op auf der Intensivstation war ich zwar noch sehr neben mir
aber ich hatte zum ersten mal keine Schmerzen. Aber als ich wieder auf
die Station kam, ging der Horror wieder los. Wieder die höllischen
Schmerzen. Ich bekam verschiedene Medikamente, aber es half nichts
wirklich. Man brachte mich auf die Wachstation, dort bekam ich über die
Vene ein Medikament zugeführt und seitdem bin ich die Schmerzen fast
los. Heute ist der 4.Juni 2010 und ich muss immer noch Lyrica 75-0-75mg
nehmen. Bei den extremen Wetterwechseln wie im Frühjahr und vorgestern
mit den extremen Temperaturschwankungen habe ich arge Probleme. Ich bin
enttäuscht darüber, dass ich immer noch die Lyrica nehmen muss. Ich
konnte die Lyrica nur bis auf 50mg absenken, dann kamen wieder die
Stiche im Ohr und mein Neurologe erhöhte die Dosis wieder auf 75 mg.
Den Tinnitus habe ich leider immer noch. Im Krankenhaus sagte man mir,
dass es keinen Zusammenhang zwischen der TN und dem Tinnitus gäbe. Ich
glaube es nicht, denn bevor die TN begann hatte ich noch nie
Tinnitusbeschwerden !!
Das Ohr ist extrem Lärmempfindlich, es reagiert sofort auf Zugluft mit
stechen, ich darf keinen kalten Hals bekommen, muss entweder einen Schal
oder einen Rolli tragen. Die warme Sonne vertrage ich auch nicht mehr,
es gibt sofort wieder Stiche trotz der Lyrica.
Ich bin enttäuscht vom Ergebnis der Op-nach Janetta, auf der Seite
liegen bzw. flach liegen geht alles gar nicht mehr. Mir wird sofort
schwindelig. Ich schlafe mit einer Rolle unter dem Kissen.
Wenn das Ganze so weiter geht, bin ich zur kalten Jahreszeit wieder ein
Fall für`s Krankenhaus.
Ich hatte gehofft, daß die Op. mir endlich wieder Ruhe bringen würde
aber ich habe mich geirrt.
Ich habe in den nächsten Tagen einen Termin in der Tinnitussprechstunde
und habe auch Angst davor, dass man dort eventuell den Trigeminusnerv
reizen könnte. Ich habe Angst davor, daß die Op ein Reinfall ist und ich
den Horror mit den Schmerzen wieder durchmachen muss.
Wie oft kann man die Op-nach Janetta wiederholen ?
Ich würde auch gerne noch eine zweite unabhängige Arztmeinung einholen.
Ich habe immer noch meine Zweifel ob die Op ein Erfolg sei.
Kann mir jemand weiter helfen ?
Ich bin für jeden Tip dankbar.
Carola Walter, 04.05.2010
Sie war bei Dr Ulrich ,er hat Sie operiert und ist Schmerz frei und heist Frau Rätz aus Berlin!
