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    Wie ich es immer sage,
    Vorsicht mit der Wahl vom Krankenhaus für eine Jannetta OP.
    Nicht das Krankenhaus, nein der operierende Arzt ist maß gebend!
    Da gibt es viele die von sich eingenommen sind und die OP zwar machen aber nicht wirklich beherrschen,
    denn nur das Ergebnis Zählt,
     nach dem aufwachen, müssen die schmerzen weg sein und nicht ja warten wir mal ab, nein Absolut keine Trigeminusschmerzen darf es geben
    nur dann war es ein Erfolg!
    Natürlich gibt es auch anderes und die Schmerzen sind noch da,
    dann sind andere Ursachen die Schuld und es wurde etwas übersehen,
    siehe Bettinas-Vater.

    Carola W. und ihre nicht erfolgreiche Janetta-OP

    Hallo,
    ich habe lange nichts von mir hören lassen.

    Seit der TN-Op.nach Janetta im Benjamin Franklin-KH in Berlin

    ging es mit dem Absetzen der Tabletten immer wieder rauf und runter. Am schlimmsten waren für mich das Wetter (die Tiefdruckgebiete) im Frühjahr mit dem ewigen schlechten Wetter. Ich bin fast durchgedreht. Frisch operiert und gesundheitlich total am Ende. Vor der Op. hatte ich 2 qualvolle Wochen hinter mir (Gewichtsverlust in den 2 Wo. 8kg.)

    Es klingt reichlich seltsam, aber ich glaube, dass sich der Kreislauf der Gesundheit im Laufe meines Lebens wieder schließt indem ich wieder heftige Beschwerden mit dem li. Ohr habe ( wie damals als Kind) und diese sicherlich nicht wieder los werde.

    Die TN-Op.nach Janetta war nicht erfolgreich und ich habe immer noch Beschwerden. Bei der Op.-Nachsorge im Krankenhaus bekam ich als Antwort:

    "Was Sie haben noch Beschwerden ? Das ist aber untypisch !"

    Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich von solchen Sprüchen echt genervt bin. Es macht sich kein Arzt die Mühe mich ernst zu nehmen. Weder der HNO-Arzt noch der Neurologe. Ich habe den HNO-Arzt aufgesucht weil die Stiche nur im Ohr stattfinden ( beim Schlucken u Sprechen) und noch N I E im Gesichtsbereich waren. Bei jedem Wetterwechsel habe ich große Probleme mit dem Ohr. Es sticht tagelang trotz der Lyrica. Wenn ich jetzt im Sommer mit Schal (und Wattebausch im Ohr wegen der Zugluft )rumlaufen muß,was soll es erst im Winter werden.?? Es ist einfach kein Fortschritt zu sehen und zu fühlen.

    Derzeit muß ich noch 3x tägl.eine Paracetamol dazu einnehmen, da die Physiotherarpie-Dame mir derart fest auf die total verspannte Schulter gegriffen hat. Der Schmerz hat sich am nächsten Tag richtig auf geschaukelt, sodass ich in die Notaufnahme fahren mußte. Dort hatte ich einen Arzt vor mir der nicht wußte was er mit mir anstellen sollte. Ein Neurologe war er nicht. Er drückte mir die Paracetamol in die Hand und das war die ganze Behandlung.

    Mein Neurologe ist leider noch bis Ende August im Urlaub und ich hänge jetzt echt in der Luft, weil ich nicht weiß wie ich wieder gesund werden soll. Ich will ja wieder arbeiten gehen, aber mit dem derzeitigen Zustand ist das nicht möglich.

    Wo gibt es in Deutschland einen Neurologen der fach übergreifend mit dem HNO-Arzt zusammen arbeitet und mir wirklich helfen kann. Ich bin 53 und musste oft die Gleichgültigkeit der Ärzte mir gegenüber feststellen. Bei einer 25jährigen Patientin hätten sich die Herren die Hacken ab gerannt.!!

    Sorry ich bin stocksauer!

    Kann mir jemand helfen? Bin für jeden ernstgemeinetn Rat dankbar.
    Carola aus Berlin, 31.07.2010.


    Ich wohne in Berlin und wurde im Benjamin-Franklin-Campus operiert.( gehört zur Charite) Ich hatte und habe bei jedem Arztbesuch ob Neurologe oder in der neurochirurg.Ambulanz im B.F.C. das Gefühl als ob ich aufgrund meines Alters ein Mensch zweiter Klasse bin.

    Bitte entschuldigen Sie meine offenen Worte, aber ich fühle mich nicht ernst genommen! Heute hatte ich zwei heftige Stiche ins Ohr beim frühstücken und auch zwischendurch beim Schlucken. Wenn das so weiter geht bin ich in absehbarer Zeit wieder im Krankenhaus. Ich lese immer wieder wie schmerzfrei andere Patienten nach der Op. sind und bleiben, da stellt sich mir die Frage ob ich im richtigen Krankenhaus war?
    C.Walter, 05.06.2010


    Ich leide seit Sommer 2008 an der TN. Bin aus dem Urlaub gekommen und am nächsten Tag aus heiterem Himmel ging der Horror los. Ich ging zum HNO Arzt, der meinte es ist alles o.k. mit dem li.Ohr. Er schickte mich zum Neurologen. Der erste Neurologe war eine Frau Doktor, welche mich mit Carbamazepin in der falschen zu hohen Dosis behandeln wollte. Ich landete als Notfall in der Notaufnahme. Dort hat man mich stationär auf Lyrica 75-0-75mg eingestellt. Einige Tage später bekam ich auch noch den Tinnitus im li.Ohr. Diese Dosis hielt bis zum nächsten Winter wo der Schmerz innerhalb von wenigen Minuten seine Intensität so steigerte, dass ich in die Schmerzklinik kam, wo ich wieder neu eingestellt wurde.

    Diesmal wurde die Dosis der Lyrica auf 150-0-150mg erhöht.Die Erhöhung hielt bis zum Sommer 2009, dann musste die Dosis wieder angepaßt werden. Zu der Lyrica mit 150 mg kam noch Timonil. Diese Dosis hielt bis zum 15.1.2010 ! Danach half nichts mehr. Ich ließ mich wieder in die Schmerzklinik einweisen, dort probierte man alle möglichen Tabletten an mir aus. Es half nichts. Dann kam das Wochenende dazwischen u. ich lag immer noch in der Klinik. Ich bin fast wahnsinnig vor Schmerzen im Zimmer rum gerannt u. es war kein Arzt zu sehen!! Die Schwestern gaben mir ein flüssiges Schmerzmittel, aber das hielt nur sehr kurz, dann kamen die höllischen Schmerzen wieder. Diese zwei Tage waren der absolute Horror für mich. Irgendwann rang sich die Stationsärztin durch und gab mir eine Spritze mit einem Opiat. Ich hatte einige Stunden meine Ruhe und es tat endlich mal nichts weh.

    Ich habe diese Zeit genutzt und habe auf die sofortige Überweisung mit dem Krankentransport zur Charite bestanden.

    Nur widerwillig tat man es. In der Charite hat sofort ein MRT gemacht und festgestellt, dass auf der li.Seite ein Gefäß auf den Nerv drückt.

    Am nächsten Morgen war ich die erste die auf dem Op-Tisch lag. Es wurde ein kleines Teflonschwämmchen eingesetzt. ( Op- nach Janetta) Leider bekam ich auf dem Op-Tisch noch eine Schmerzattacke, sodass die Narkoseärztin sich mit Einleitung der Narkose beeilt hat, damit ich nicht so leiden muss.

    Nach der Op auf der Intensivstation war ich zwar noch sehr neben mir aber ich hatte zum ersten mal keine Schmerzen. Aber als ich wieder auf die Station kam, ging der Horror wieder los. Wieder die höllischen Schmerzen. Ich bekam verschiedene Medikamente, aber es half nichts wirklich. Man brachte mich auf die Wachstation, dort bekam ich über die Vene ein Medikament zugeführt und seitdem bin ich die Schmerzen fast los. Heute ist der 4.Juni 2010 und ich muss immer noch Lyrica 75-0-75mg nehmen. Bei den extremen Wetterwechseln wie im Frühjahr und vorgestern mit den extremen Temperaturschwankungen habe ich arge Probleme. Ich bin enttäuscht darüber, dass ich immer noch die Lyrica nehmen muss. Ich konnte die Lyrica nur bis auf 50mg absenken, dann kamen wieder die Stiche im Ohr und mein Neurologe erhöhte die Dosis wieder auf 75 mg.

    Den Tinnitus habe ich leider immer noch. Im Krankenhaus sagte man mir, dass es keinen Zusammenhang zwischen der TN und dem Tinnitus gäbe. Ich glaube es nicht, denn bevor die TN begann hatte ich noch nie Tinnitusbeschwerden !! Das Ohr ist extrem Lärmempfindlich, es reagiert sofort auf Zugluft mit stechen, ich darf keinen kalten Hals bekommen, muss entweder einen Schal oder einen Rolli tragen. Die warme Sonne vertrage ich auch nicht mehr, es gibt sofort wieder Stiche trotz der Lyrica.

    Ich bin enttäuscht vom Ergebnis der Op-nach Janetta, auf der Seite liegen bzw. flach liegen geht alles gar nicht mehr. Mir wird sofort schwindelig. Ich schlafe mit einer Rolle unter dem Kissen. Wenn das Ganze so weiter geht, bin ich zur kalten Jahreszeit wieder ein Fall für`s Krankenhaus. Ich hatte gehofft, daß die Op. mir endlich wieder Ruhe bringen würde aber ich habe mich geirrt.

    Ich habe in den nächsten Tagen einen Termin in der Tinnitussprechstunde und habe auch Angst davor, dass man dort eventuell den Trigeminusnerv reizen könnte. Ich habe Angst davor, daß die Op ein Reinfall ist und ich den Horror mit den Schmerzen wieder durchmachen muss.

    Wie oft kann man die Op-nach Janetta wiederholen ? Ich würde auch gerne noch eine zweite unabhängige Arztmeinung einholen. Ich habe immer noch meine Zweifel ob die Op ein Erfolg sei. Kann mir jemand weiter helfen ? Ich bin für jeden Tip dankbar.
    Carola Walter, 04.05.2010


    Sie war bei Dr Ulrich ,er hat Sie operiert und ist Schmerz frei und heist Frau Rätz aus Berlin!




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