
Joachims seine wichtigsten Erfahrungen!
ist mit ihm abgesprochen,die hat er selbst gemacht
meine Änderungen sind kursiv und andere Schrift.
Fast alle Trigeminusschmerzen entstehen durch ein Blutgefäß, das auf
die Wurzel des Trigeminusnerves drückt. Daneben gibt es auch
Meningeome, die auf den Nerv drücken, und andere Ursachen, die man kaum
oder noch nicht erkennen kann.
Eine Fehlstellung der oberen Halswirbel
kann wohl auch auf den Trigeminusnerv ausstrahlen.
sie mein Eintrag.http://www.repage3.de/member/antonius/atlasfehlstellung.html
Wie soll ich mit den Trigeminusschmerzen umgehen?
Es beginnt mit kurzen Stichen, meist in der linken Wange.
Dazwischen gibt es auch längere schmerzfreie Phasen. Diese Stiche
werden immer heftiger, folgen in kürzeren Abständen und ziehen bis in
den Hinterkopf bis man es nicht mehr aushalten kann. Normale
Schmerzmittel helfen nicht, auch die Stärksten. So einfach kann man die
Trigeminusschmerzen von Zahnschmerzen unterscheiden:
Nehmen Sie 20, 40
oder 60 Tropfen Novalgin. Wenn die Schmerzen bleiben, sind es nicht die
Zähne.
Die Schmerzen werden ausgelöst durch Bewegungen, Sprechen,
Kauen, Berühren (mit dem Handtuch), Zähneputzen, Getränke die perlende
Kohlensäure enthalten, durch Kälte. Bei fortgeschrittener Krankheit
sitzt man nur noch apathisch herum und versucht nicht eimal mehr zu
denken. Man kann nichts trinken, nichts essen. Man will morgens nicht
mehr aufstehen, da dann sofort die Schmerzen einsetzen.
An Medikamenten helfen nur Antiepileptika: Carbamazepin
(wirkt innerhalb 2-3 Tagen). Gabapentin, Lyrica (hat weniger
Nebenwirkungen) wirken nach 1-2 Wochen. Stets muss sich erst ein
Medikamenten-Spiegel aufgebaut haben. Man muss die Medikamente so hoch
dosieren, bis die Schmerzen weg - oder erträglich genug - sind.
Behalten Sie die Dosierung bei bis eine Diagnose gestellt wird und noch
darüber hinaus. Reduzieren Sie die Dosis nicht, auch wenn es ein Arzt
empfiehlt. Wenn die Schmerzen wieder auftreten, müssen Sie die
Dosierung erhöhen, vielleicht noch mehr,( vorsicht wenn sie die Medis absetzen möchten ) es kann auch sein, dass die
Medikamente nach dem Absetzen nicht mehr wirken. Ohne wirksame
Medikamente sind Sie verloren!
Die Sache mit den Zahnärzten
Fast jeder Trigeminuspatient landet zuerst beim Zahnarzt, selbst
auch dann oft - wie ich - wenn er ahnt, dass es sich um den Trigeminus
handelt. Der Zahnarzt behandelt dann. Zwei meiner Zahnärzte haben mich
gerne behandelt und fanden jeweils einen Zahn zu ziehen. Die Schmerzen
blieben. Es gibt Patienten, denen hat man alle Zähne gezogen. Die
Schmerzen blieben. Das ist absolut unfassbar!
Wenn Sie einen Bekannten haben, der mit Verdacht auf Trigeminus zum
Zahnarzt gehen möchte, versuchen Sie das zu verhindern.
Gehen Sie
niemals zu einem Zahnarzt!!!
auch viele Neurologen können nicht damit umgehen.
von einer Zahnartzthelferin, weis ich, er macht Weiterbildung! ja wie er die Rechnungen besser erstellen kann.
Die Sache mit den Neurologen
Versuchen Sie zu einem Neurologen zu gehen, der etwas mehr von
Trigeminusneuralgie versteht. Es ist immer noch üblich, die Patienten
zuerst mit Medikamenten zu behandeln, bis es nicht mehr geht. Erst dann
raten die Neurologen (auch wenn man durch Kernspin bereits festgestellt
hat, dass ein Blutgefäß auf die Nervwurzel drückt) zu einer Operation.
Auch die meisten Neurologen wollen ihre Patienten selbst behandeln.
Wenn der Kernspin auf ein Blutgefäß deutet, gehen Sie in die
Neurochirurgie einer Klinik! Nur dort kann Ihnen wirklich geholfen
werden ohne alles noch weiter hinauszuzögern.
Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden:
Medikamente: Normale Schmerzmittel, auch die
Stärksten, helfen nicht. Man verordnet Antiepileptika, wie z.B.
Carbamazepin, Gabapentin oder Lyrica. Wobei Carbamazepin die wohl
meisten Nebenwirkungen hat, auch auf die Leber, aber trotzdem immer
noch am schnellsten wirkt.
Andere Medikamente brauchen 1-2 Wochen.
Im Laufe der Zeit muss man immer höher dosieren und irgendwann,
das weiß man nicht so genau, wirken die Medikamente nicht mehr. Man
verliert sehr an Lebensqualität, wenn die Medikamente hoch dosiert
werden.
Operation nach Janetta:
http://www.repage3.de/member/antonius/index.html
Wenn ein Blutgefäß auf die
Nervwurzel drückt (kann man mit Kernspin erkennen, aber auch nicht
immer gleich bei der ersten Aufnahme)(wenn nichts zu sehen ist braucht derArtzt die Erfahrung) ist eine Operation nach Janetta
unumgänglich. Die Ärzte werden versuchen, zuerst mit Medikamenten zu
behandeln bis es nicht mehr weitergeht. Ersparen Sie sich dies, vor
allem wegen der Nebenwirkungen, die Ihre Lebensqualität stark mindern.
Nach der Operation beginnt das Hauptproblem mit dem Absetzen der Medikamente.
Wenn
man Glück hat, kann man die Medikamente innerhalb 4 bis 6 Wochen
absetzen und der Schmerz ist verschwunden.
Das ist aber der Idealfall.
bei vielen sofort nach dem Erwachen!
bei meiner Frau-Michael-Corinna-Sabine Wolf-Jutta Schneider und weiteren......
Ich denke, je länger man vorher unter der Neuralgie litt,
( bin nicht der gleichen Meinung) umso mehr ist der Nerv gereizt, auch noch nach der Operation. Da ich
schon über zehn Jahre an dieser Krankheit litt mit zunehmenden und
gegen Ende immer heftigeren Schmerzen, so wäre womöglich in meinem Fall
besser gewesen: Die zuletzt höchste Dosierung über mindestens 3 Monate
weiterhin beibehalten und dann langsam die Medikamente auszuschleichen,
etwa alle vier Wochen eine Tablette, auch wenn das eineinhalb Jahre
dauert. Und daneben die Leberwerte zu beobachten. Wenn nur den Gamma-GT
hoch geht (das kann bis über 400 sein) und die beiden anderen Werte im
niedrigen Bereich bleiben, ist das nicht ganz so tragisch.
Natürlich können danach die Schmerzen erneut einsetzen,
nach ein paar Wochen oder Monaten, auch vorübergehend. Nach ein paar
Jahren. Man sagt, dass die Wirkung der Operation nach etwa 9 Jahren
hinfällig ist und man könne erneut operieren. Aber dafür gibt es wohl
noch nicht genügend Erkenntnisse.
Thermokoagulation:
Es handelt es sich um eine
Schmerzbehandlung durch Erhitzung. Hierbei werden mit einer Hitzesonde
unter örtlicher Betäubung einzelne Nervenfasern verödet. Nebenwirkung
sind Unempfindlichkeit und Gefühllosigkeit der entsprechenden
Gesichtshälfte. Die Operation kann über längere Zeit anhalten oder aber
auch nach ein paar Monaten unwirksam sein.
Akupunktur:
Kann kurzfristig den Schmerz lindern, ist aber keine dauerhafte Therapie.
Radiochirurgische Behandlung Gamma-Knife:
Das ist
die komplizierteste Behandlung. Wenn man nicht tausendprozentig
arbeitet, können die Nebenwirkungen katastrophal sein.
Dies ist nur die
allerletzte Wahl.