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Themenvorschlag TRIGEMINUS-NEURALGIE Liebe Redaktion von Stern-TV, ich möchte Ihnen als Thema einmal die /Trigeminus-Neuralgie/ nahe legen. Die Trigeminus-Neuralgie wird als die Krankheit mit der höchsten Selbstmordrate �gehandelt�. Ich bin 42 Jahre alt, selbst Betroffene, aber seit einer Janetta-OP (Operation am offenen Schädel) vor 2 œ Jahren nahezu �geheilt�. Die Informationen im Internet, wonach meist ältere Personen von einer Trigeminus-Neuralgie betroffen sind, sind mittlerweile überholt. Eine sehr informative Internetseite ist die www.trigeminus-info.de, die von Herrn Anton Ravenstein mit seinem ganzen Herzblut erstellt wurde und gepflegt wird. Er hat die Seite eingerichtet zum Dank, dass seine Frau seinerzeit ebenfalls durch eine OP von der TN geheilt wurde und um anderen zu helfen und Ihnen Mut zu-zusprechen, so auch mir. Herr Ravenstein hat mittlerweile intensiven Kontakt zu vielen Kliniken und Operateuren, war sogar selbst in jüngster Zeit bei einer Janetta-OP dabei. Sie können sich also gerne an Herrn Ravenstein wenden, wenn Sie Genaueres wissen möchten. Ich denke er ist der richtige Ansprechpartner. Hier
noch die Dinge, die ich selbst über die Trigeminus-Neuralgie weiß und
die sich mit meinen persönlichen Erfahrungen decken: Bei
der Trigeminus-Neuralgie � einmal ganz laienhaft ausgedrückt �
�berührt� ein anderes Blutgefäß den Trigeminus-Nerv. Dieser Kontakt ist
ähnlich einem Kurzschluss und löst heftigste Schmerzen aus. Die
TN beginnt meist � je nach betroffener Region - mit einschießenden
Zahnschmerzen, ähnlich einem tief sitzenden Loch im Zahn, das bis auf
den Nerv geht. Schmerzmittel helfen nicht!!! Die Schmerzen erreichen
auf der Schmerzskala einen Wert von �10�. Die Patienten können � je
nach Stadium � nicht mehr die Zähne putzen, nicht mehr Essen und/oder
Trinken, oftmals nicht mehr sprechen. Bereits ein Luftzug kann
heftigste Schmerzattacken auslösen. Der Besuch beim Zahnarzt ergibt
dann in den meisten Fällen keinen Befund. Bei mir selbst hat die
Krankheit genau so begonnen. Ich habe mir im Laufe der Zeit die Nerven
an verschiedenen Zähnen ziehen lassen und zum Schluss einen Zahn
entfernen lassen, nur um den Zahn als Ursache auszuschließen. Andere
Betroffene haben ganze Zahnreihen entfernen lassen, ohne dass man auf
die TN gekommen ist. Viele werden auch zum Untersuchen des Kiefers
geschickt und bekommen dort die sogenannte �Kau- oder Beißschiene�,
was ebenfalls erfolglos bleibt, weil ja die Ursache nicht behoben ist.
Im Anschluss bleibt dann entweder noch die orthopädische Untersuchung
oder gleich der Gang zum Neurologen. Der Neurologe verschreibt einem
dann oftmals �Anti-Epeleptika�, so auch in
meinem Fall, um zu sehen, ob diese wirken. Denn � wie bereits oben
erwähnt � Schmerzmittel helfen nicht. Sorgt das Anti-Epeleptikum für
Linderung, kann anhand eines MRT�s die TN festgestellt werden. Steht
die Diagnose fest, kann man entweder starke Medikamente nehmen, die u.
a. die Persönlichkeit verändern oder man kann zu drei mir bekannten
OP-Methoden greifen, vor denen aber wegen der Risiken vielfach gewarnt
wird. Auch hier ist das Internet m. E. nach ein schlechter Ratgeber. Es
liegt in der Natur der Dinge, dass Patienten, die nicht geheilt werden
konnten, eher einen negativen Bericht ins Netz stellen, als dass
diejenigen Patienten Berichte einstellen, denen geholfen werden
konnte. Herr R. und ich haben hier die gleichen Erfahrungen gemacht. Mir
ist es wichtig, über die TN zu berichten, weil ich denke, dass hier
akuter Aufklärungsbedarf besteht. Ich würde mir wünschen, dass
Zahnärzte bereits im Studium auf diese Krankheit hingewiesen würden,
auch wenn es mit der Zahnmedizin nichts zu tun hat. Wüssten die
Zahnärzte mehr über TN könnten sie den Patienten ohne Umwege ein
Gespräch mit einem Neurologen nahe legen, ohne medizinisch tätig zu
werden, wo kein zahnärztlicher Befund vorliegt. Den Patienten würde
hierdurch ein mitunter sehr langer Leidensweg erspart und viele gesunde
Zähne könnten erhalten bleiben. Außerdem
würde ich mir wünschen, dass man die Behandlungsmethoden und die
Erfolgsaussichten einmal erneut ins Auge fasst. Inwiefern stimmen die
alten, im Internet nachzulesenden Studien überhaupt noch. Anscheinend
hat sich die Häufigkeit und der Betroffenenpersonenkreis in den letzten
Jahren stark verändert. Als
Letztes wünsche ich mir eine größere Lobby. Vielleicht gäbe es mehr
Behandlungsmethoden mit weniger großen Risiken, wenn hier mehr Leute
�wachgerüttelt� würden und mitunter vielleicht auch mehr Geld in die
Erforschung der TN und Ihrer Behandlung fließen würde. Ich
habe nicht vergessen, wie schlecht es mir vor der OP ging und möchte
anderen Personen denselben Leidensweg ersparen. Ich habe das große
Glück eine Familie und gute Freunde zu haben, aber ich darf nicht
darüber nachdenken, wie viele � vermutlich ja auch ältere Menschen �, die vielleicht keine Fürsprecher haben, als Simulanten abgestempelt werden, weil keiner ihr wahres Leiden erkennt. Ich
würde mich freuen, wenn mein Themenvorschlag Berücksichtigung findet
und stehe Ihnen für telefonische Rückfragen gerne unter meiner
Rufnummer 02241/916.. zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen C. aus SU. Kostenlose Homepage von rePage.de - w - Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de |