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Was kostet ein Welpe?

Der größte Teil aller telefonischen Anfragen beginnt so:

"Hallo, ich habe gelesen, dass Sie Welpen haben. Was kostet ein Welpe?
Ach so......., ich überlege mir das noch, melde mich dann wieder."

So, oder so ähnlich verlaufen viele Telefongespräche, der größte Teil der Anrufer meldet sich nicht mehr und ist der Ansicht, dass ich meine Welpen viel zu teuer verkaufe.

Sicher wurde jedem Züchter schon einmal die Frage gestellt, warum ein Welpe bei ihm mehr kostet, als ein Welpe vom "Händler" oder "Vermehrer" um die Ecke?

Was rechtfertigt diesen Preisunterschied?

Und so mancher wird sich fragen, wieso er viele hundert EURO für ein so genanntes Liebhabertier hinlegen soll, wo er doch weder züchten noch ausstellen will und der Stammbaum letztendlich in der Ablage verstauben wird.

Schnell ist man sich einig, dass Züchter wohl unheimlich geldgierig sein müssen und sich an ihren Jungtieren eine goldene Nase verdienen.

Ich kann Ihnen sagen, dass Sie nicht die Papiere bezahlen werden, sondern die liebevolle, verantwortungsvolle Aufzucht der Welpen!

Warum also können wir Rottweiler nicht für 300 - 500,-Euro abgegeben?

Qualität hat ihren Preis!

Welche Kosten hat ein Züchter?
- Auswahl und Erwerb einer geeigneten Zuchthündin
- Beste Aufzucht (Impfungen, regelmäßige Entwurmungen, hochwertiges Futter)
- Hundeschule und/ oder Ausbildung der Hunde
- Mitgliedschaft in einem Rassezuchtverein
- Besuch eines Zuchtwartes und Zwingerabnahme
- Beantragung eines Zwingernamens
- Besuch von mehreren Ausstellungen ( zur Feststellung der Zuchttauglichkeit )
- HD/ED - Röntgen, Spondy - Röntgen , Herzschallen
- Auswahl eines passenden Deckrüden/ Decktaxe
- Fahrtkosten, da der Rüde meist weiter weg wohnt und eben nicht um die Ecke
- Vor dem Deckakt natürlich noch Untersuchungen - kompletter Check der Hündin
- Impfungen durch den Tierarzt
- Ultraschall
- Untersuchung während der Trächtigkeit
- Spezielles Futter für trächtige Hündinnen
- Wurfuntensilien (Wurfkiste, Heizstrahler, Einlagen, Welpenmilch etc.)
- Umbaumaßnahmen für die Wurfkiste
- Bei Problemen kann auch ein Kaiserschnitt nötig sein
- Zur Geburt eventuell den Jahresurlaub
- Hausbesuche des Tierarztes nach der Geburt sowie Begutachtung der Welpen
- 24 Std. Betreuung und Aufzucht der Welpen im Hause bis zur Abgabe
- Werbungskosten (Anzeigenschaltung, die Bewirtungskosten, Homepage )
- Hochwertigstes Welpenfutter, Spielzeuge, Halsbänder/Leinen etc.
- Welpenspielplatz - Hundezelte, Tunnel, Bällebad
- Regelmäßiges Entwurmen sowie Impfen und Chippen -Tierarzt-Hausbesuch
- Wurfkontrolle und Wurfabnahme durch den Zuchtwart und/ oder Tierarzt
- Beantragung der Ahnentafeln beim Verein
- Die weitere spezielle Betreuung  der Mutter und Welpen kostet ebenfalls viel Geld!
- Und noch vieles mehr ....

Sonstige Materialen, die wir für jeden Wurf benötigen, haben wir extra nicht aufgeführt aber sicher können Sie sich nun vorstellen, dass man so keinen Welpen für 300 - 500 Euro abgeben kann!

Oder sind Sie der Meinung wir sollten irgendwo Geld einsparen?
- Etwa bei den Untersuchungen der Mutterhündin?
- Oder einen Deckrüden, der um die Ecke wohnt und keine Untersuchungen hat?
- Oder vielleicht sogar an der Welpenversorgung?
- Vielleicht an den Tierarztkosten?
- An der Sozialisierung der Welpen?

Wer verantwortungsvoll züchtet spart nicht an den Hunden.

ALSO:
Geiz freut meist nur den Tierarzt, der einen sogenannten "Billighund" nach dem Kauf versorgen muss!


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