1.Pfälzer Rassezuchtverein e.V.
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Ausstellungsordnung des 1. Pfälzer Rassehundeverein e.V.

 

§ 1 Allgemeines

Rassehunde-Ausstellungen im Sinne dieser Ordnung sind vom 1.PRV veranstaltete Rassehunde-Ausstellungen.

Es handelte sich hier um eigene Veranstaltungen, die der Bewertung von Rassehunden dienen, den Stand der Zucht vermitteln und der Allgemeinheit die Vielfalt der Rasse zeigt.

 

§ 2 Zulassungen von Hunden

Zugelassen sind Rassehunde mit und ohne Ahnentafel.

Ausstellungen wo Europäische Haushunde (Mischlinge) zugelassen sind, wird dies ausgeschrieben.

Es gilt ein Ausstellungsverbot für tierschutzwidrig kupierte Hunde (Ohren und/oder Rute kupiert) aus dem In- und Ausland. (Ausnahmen ist die jagdliche Verwendung gem. dem TschG. Hierfür ist allerdings ein Nachweis erforderlich)

Bissige, kranke, mit Ungeziefer befallene Hunde, sowie Hündinnen, die sichtlich trächtig oder in der Säugeperiode und in Begleitung ihrer Welpen sind, dürfen nicht in die Ausstellungräume eingebracht werden. Wer kranke Hunde in eine Ausstellung einbringt, haftet für die daraus enstehenden Folgen. Nachweislich blinde Hunde dürfen an einer Ausstellung nicht teilnehmen. Kastrierte Rüden und sterile Hündinnen sind zugelassen, bekommen aber einen eigenen Ring zugeteilt.                                                                                                     Für Hunde, die in die Ausstellungräumlichkeiten eingebracht werden, muss eine gültige Tollwutimpfung, an Hand des Impfausweises, nachgewiesen werden.                                                                                                       Läufige Hündinnen können ausgestellt werden. (Hier wird außerhalb der Ausstellungsräumlichkeiten gerichtet) Dies muss bei der Anmeldung angegeben werden, oder über ein Telefonat.

§ 3 Zulassung von Ausstellern

Richter, Richteranwärter und Ringhelfer oder mit ihnen in Hausgemeinschaft lebenden Personen können Hunde der Rassen, für die sie am Ausstellungstag tätig sind, nur mit Zustimmung des Präsidium ausstellen. Sie dürfen nicht selbst vorführen und müssen während der Bewertung der Klasse, in der ihr Hund vorgestellt wird, den Ring verlassen.

§ 4 Anmeldung

Zur Meldung eines Hundes ist nur der Eigentümer berechtigt. Er kann sich vertreten lassen. Die Abgabe der Meldung verpflichtet zur Zahlung der Meldegebühr.  Mit der Meldung erkennt der Eigentümer die Ausstellungsordnung als verbindlich an. Der Eigentümer kann den Hund selbst oder durch eine beauftragte Person ausstellen lassen. Handlungen und/oder Unterlassungen der beauftragten Person wirken gegen den Eigentümer.                                                                                                                                                          Ein Zurückziehen der Meldung ist bis zum Tag des offiziellen Meldeschluss in schriftlicher Form möglich. Der 1.PRV behält sich das Recht vor, bis max. 25% der Meldegebühr als Bearbeitungsgebühr einzubehalten. Wird der Ausstellungstermin verschoben, kann die Meldung schriftlich zurückgezogen werden.

§ 5 Meldegelder

Das Meldegeld wird vom 1.PRV festgelegt und mit der Einladung bekannt gegeben. Es kann mit und ohne Pokal angemeldet werden. Dazu immer in der Anmeldung schauen was Angeboten wird.

§ 6 Haftung

Der Eigentümer der ausgestellten Hunde haften immer für alle Schäden, die durch ihre Hunde verursacht werden. Der 1PRV übernimmt keinerlei Haftung für Schäden die durch Aussteller oder deren Hunde verursacht werden. Sollten sich Hunde lösen in der Halle/Ausstellungsgelände, so ist dies unverzüglich zu beseitigen und zu reinigen. Ansonsten wird eine Gebühr von 5,-€ fällig.

§ 7 Pflichten des Ausstellers/Vorführers

Der Aussteller/Vorführer erkennt an, dass Formwertnoten und Platzierungen des Zuchtrichters unanfechtbar sind. Sie unterliegen keiner Überprüfung. Eine Beleidigung des Zuchtrichters oder öffentliche Kritik seiner Bewertungen und Plazierungen ist unzulässig. Für das rechtzeitige Vorführen der Hunde ist der Aussteller/ Vorführer selbst verantwortlich. Die Ringdokumente einschließlich der Abstammungsnachweise(Ahnenpässe) der gemeldeten Hunde sind auf Anforderung des Richters vorzulegen, Die korrekte Katalog-/Ringnummer ist von der den Hund führenden Person deutlich sichtbar zu tragen. Gleiches gilt auch für das Verlassens des Ausstellungsgebäudes.

§ 8 Rechte des Ausstellers

Formelle Beanstandung an der Durchführung der Rassehunde-Ausstellung, an der Bewertung des vorgeführten Hundes, sowie an der Vergabe von Titeln sind unverzüglich dem Richterobermann bzw. der Ausstellungsleitung am Ausstellungstag anzuzeigen.

§ 9 Hausrecht

Der Veranstalter ist Inhaber des Hausrechts. Er ist berechtigt, für die laufende und weitere von ihm durchgeführte Rassehunde-Ausstellung gegen Personen, die den geordneten Ablauf stören oder gegen die Bestimmungen dieser Ordnung verstoßen, Hausverbot auszusprechen. Den Anweisungen der Ausstellungsleitung und seines Beauftragten ist Folge zu leisten.

§ 10 Klasseneinteilung

Babyklasse - 3-5 Monate

Jüngstenklasse - 6-8 Monate

Jugendklasse Kleinrasse - 9-12 Monate

Jugendklasse Großrasse - 9-13 Monate

Junghundklasse Kleinrasse - 13-14 Monate

Junghundklasse Großrasse - 13-17 Monate

Offene Klasse Kleinrasse - ab 15 Monate

Offene Klasse Großrasse - ab 18 Monate

Championklasse - Hunde mit Nationalen oder Internationalen Championat

Zuchtklasse - Hündinnen die schon Welpen hatten

Altersklasse - Hunde ab dem 7. Lebensjahr

*Kleinrasse - bis 45cm WR

*Großrasse - über 45cm WR

 

§ 11 Aussteller mit Verspätung

Wird ein Hund in den Ring gebracht, nachdem einer der Hunde bereits mit der Formwertnote SG1 oder V1 gewertet wurde, erhält er höchstens die Formwertnote SG2/ V2. Trifft der Aussteller ein , nachdem der Richter seine Tätigkeit im Ring für die entsprechende Rasse/Gruppe beendet hat, so erfolgt die Bewertung des Hundes zu einem vom Zuchtrichter festgelegten Zeitpunkt.

§ 12 Zulassung von Zuchtrichtern

Auf allen Rassehunde-Ausstellungen dürfen nur die in der Richterliste des 1.PRV stehenden Richter Zuchtzulassungen vornehmen. Wenden sie sich hierfür an die Ausstellungsleitung.

§ 13 Anmeldung

Die Anmeldung zu Rassehunde-Ausstellungen des 1.PRV kann entweder über den einheitlichen Vordruck, oder über das Internet (http://www.1prv.de/) erfolen. Eine gesonderte Meldebestätigung erfolgt nicht.

§ 14 Einlass

Der Einlass zur Rassehunde-Ausstellungen des 1.Prv ist kostenfrei für alle Aussteller und Angehörige des gemeldeten Hundes.(Änderungen vorbehalten)                                                                                                   Die zur Rassehunde-Ausstellung gemeldeten Hunde sind innerhalb der im Programm angegebenen Einlasszeiten einzubringen. Für jeden einzubringenden Hund muss beim eintritt eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden. Da laut Tollwut verordnung die Impfung erst ab 12. Woche möglich ist, gibt es eine Zusatzbestimmung: Ausführungshinweise zur Verordnung zum Schutz gegen Tollwut vom 14.04.2011. Danach müssen Welpen unter 4 Monate eine gültige Bescheinigung eines Tierarztes mitbringen, die nicht älter als 10 Tage sein darf, dass sie gesund und und frei von ansteckenden Erkrankungen sind.

§ 15 Ordnungsbestimmungen

Verstöße gegen Regelungen dieser Ordnung können mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werden .                    Es können folgende Maßnahmen verhängt werden:

1. Verwahrnung

2. Aberkennung von Titeln und Anwartschaften des Hundes

3. Verhängung eines befristeten Ausstellungsverbotes

4. Verhängung eines unbefristeten Ausstellungsverbot

 

§ 16 Durchführungsbestimmungen

Die 1.PRV - Vorstandschaft ist ermächtigt. Durchführungsbestimmungen zu dieser Ordnung zu erlassen .

§ 17 Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen zu dieser Ordnung können durch die 1. PRv - Vostandschaft vorgenommen werden.

Diese Ordnung tratt am 01. Januar 2013 in Kraft.       

 

 

 

Zuchtordnung

        

1. Zuchtziel

Zuchtziel ist, dass alle im Verein 1.PRV e.V. gezüchteten Hunde der Art der Rasse gemäß des Standards entsprechen und gefördert werden. Zur Zucht werden darum nur Hunde zugelassen, die diesem Zuchtziel entsprechen.

2. Zuchttauglichkeit 

Hunde die Mindestqualitäten erreicht haben, können den Antrag auf Zuchttauglichkeit stellen. Es sind alle im 1.PRV e.V. zugelassenen Zuchtwarte berechtigt, Rassehunde zur Zucht zuzulassen. Das Ergebnis der Prüfung wird auf der Ahnentafel des betreffenden Hundes von der Geschäftsstelle eingetragen und bestätigt, oder auch vom zugelassenen Zuchtwart oder Richter.

Das Mindestalter für die Zulassung zur Zuchttauglichkeitsprüfung wird auf 12 vollendete Monate auf Antrag für Rüden (ansonsten 15 Monate) und 15 Monate für Hündinnen (Kleinrasse) festgelegt.   Rüden/Hündinnen Großrasse (18 Monate)

3. Zuchtdauer

Mindestalter der Hündinnen15/18, Rüden 12/18 Monate. Nach dem vollendeten 8. Lebensjahr dürfen Hündinnen nicht mehr zur Zucht verwendet werden. Für Rüden ist keine Altersgrenze vorgesehen, wenn alle Voraussetzungen für die Zuchttauglichkeit vorhanden sind. 

4. Anzahl der Würfe und Welpen

Hündinnen können in der Regel 2 Hitzen hintereinander belegt werden. Danach muss mindestens eine Hitze ausgesetzt werden. Bei größeren Würfen soll nach Möglichkeit eine Amme herangezogen werden. Zieht ein Züchter einen größeren Wurf auf, so muss unbedingt verlangt werden, dass die Hündin tatkräftig unterstützt wird und die Welpen zugefüttert werden. 

Bei der Wurfbesichtigung durch den Zuchtwart oder Tierarzt wird von diesem das Muttertier und die Welpen auf sichtbare Fehler geprüft. Die Fehler werden gegebenenfalls auf dem Wurfmeldeformular eingetragen.  Ferner ist ein Vermerk einzutragen, aus dem hervorgeht, dass der Wurf und das Muttertier vorgeführt wurden. Welpen dürfen nicht ungeimpft abgegeben werden.

Die Richtigkeit der Angaben sind vom Zuchtwart bzw. vom Tierarzt durch Unterschrift und Stempel zu bestätigen.

5. Wurfabnahme

Die Wurfabnahme wird durch den Zuchtwart des 1.PRV e.V. oder Club der original Bieweryorkshire oder einen Tierarzt durchgeführt.

Für seine Bemühungen sind, falls die Wurfabnahme durch einen Zuchtwart des 1.PRV e.V. oder C.d.o.B. vorgenommen wurde, die entstandenen Fahrkosten (Kilometerpauschale 0,30 cent pro km, sowie ein Festbetrag pro Welpe 2,50 € bei der Wurfabnahme zu zahlen.

Diese Beträge werden von Zeit zu Zeit auf einer ordentlichen Jahreshauptversammlung festgelegt.

6. Größenverhältnis der Zuchtpartner

Die Zuchtpartner müssen vom gleichen Typ sein.   

7. Durchführung der Zucht

Es darf nur mit gesunden, reinrassigen und wesensfesten Hunden gezüchtet werden, die anerkannte Ahnentafeln  besitzen   Der Zuchtwart berät den Züchter und hilft ihm bei der Wahl eines geeigneten Rüden.

Wurfmeldung meldet der Züchter dem 1.PRV e. V. innerhalb 1 Woche nach der Geburt. Nach vollendeter 6. Lebenswoche der Welpen erfolgt die Wurfbesichtigung durch den Zuchtwart des 1.PRV e. V. oder durch einen Tierarzt.

Das Ergebnis der Besichtigung trägt der abnehmende Zuchtwart des 1.PRV e.V. e. V. oder der Tierarzt auf dem Wurfmeldeformular ein.

Vor der Wurfabnahme darf der Züchter keine Welpen abgeben. Welpen sollten erst ab der 10. Woche abgegeben werden, keinesfalls unter der 8 Woche. Der Züchter ist verpflichtet, beim Verkauf der Welpen den Käufer auf eventuelle Mängel aufmerksam zu machen. Der Züchter ist verpflichtet, seine Welpen nur in geimpften und entwurmten Zustand abzugeben.

Der Zuchtwart darf Hunde aus eigener Zucht nicht abnehmen. In diesem Fall muss der Wurf durch einen Tierarzt abgenommen werden.

8. Aufwandsentschädigungen und Chipen

Jeder Hund muss vor Abgavbe gechipt werden.

                                                         

1.Pfälzer Rassezuchtverein e.V.